Ein Zittern im wuchernden Blattwerk der Lorbeerbäume
kündigt ihn an. Plötzlich teilt sich
das Grün und er kommt zum Vorschein. Mit
seinem abgetragenen Hut, den er stets schräg
ins Gesicht gezogen trägt, hat er etwas von
Crocodile Dundee. Ein Dreitagebart, hinter
dem ein verschmitztes Lächeln hervorstrahlt,
trägt das seine zu diesem Eindruck bei. Bertram
Besler, oberster Gärtner in der Innsbrucker
Innenstadt ist ein Naturbursch - von Berufs
wegen. Seine Aufgabe ist Jahr für Jahr dieselbe,
aber dennoch etwas Besonderes. Bertram
arbeitet für das Amt, das den Frühling bringt.
STEFFEN ARORA
Eigentlich wäre er jetzt draußen,
im Einsatz. Denn in den Glashäusern
des Stadtgartenamtes
warten schon 22.000 Violen darauf,
Beete, Verkehrsinseln und Parkanlagen
erblühen zu lassen. Doch die langanhaltende
Kälte hat heuer sogar Bertrams
Zeitplan etwas durcheinander
gebracht: „Solange der Boden gefroren
ist, können wir gar nichts machen.“ Mit
„gar nichts“ untertreibt er ein wenig.
Denn die beamteten GärtnerInnen nutzen
die kalte Jahreszeit: für Baumschnittarbeiten.
Über 30.000 Bäume stehen im
Innsbrucker Stadtgebiet und wollen gepflegt
werden. Es gilt, sie auf Kernfäule
zu prüfen und loses Geäst muss entfernt
werden. Lustwandelnden soll ein Schicksal
wie das des Ödön von Horváth erspart
bleiben. Zudem erledigen Bertram
und seine KollegInnen auf Bestellung
auch den Beschnitt privater Obstbäume.
„Da ist die Tendenz aber rückläufig“, erklärt
Bertram, „heuer haben wir nur mehr
40 Privatgärten gehabt. Früher waren
das noch 80 bis 90.“ Überhaupt sind die
Bäume ein Thema für sich, vor allem
wenn es darum geht, sie zu entfernen.
„Die Bäume sind zuerst da gewesen“,
meint der Gärtnermeister. Im Laufe der
Zeit sei ihm aber aufgefallen, dass die Natur
immer mehr aus dem Stadtkern verdrängt
werde. Etwa am Adolf Pichler
Platz: „So schöne Bäume wie früher wird’s
dort nie mehr geben. Aber andererseits
waren die schon fast alle faul.“ Man
müsse schließlich bedenken, kommt die
Rede wieder auf Horváth, was passieren
könne, wenn ein morscher Ast herunterbricht.
Ein ähnliches Problem beschäftigt
ihn derzeit in der Europaallee, wo einer
der alten Bäume fault und eigentlich abgeholzt
werden müsste: „Da ist ja schon
wegen der neuen Bahn so ein Theater
und wenn wir jetzt noch einen Baum umschneiden,
gibt das ein Mordstheater.“
Sind es im Winter die großen, so beschäftigen
Bertram ab Mitte März die
kleinen Gewächse – Blumen. Eine Blume
war es auch, die ihn zum Gärtner werden
ließ: „Als ich vier Jahre alt war, hat
meine Mutter einen Sonnenblumenkern
eingesetzt und er trieb aus. Das hat
mich fasziniert, da wusste ich, dass ich
Gärtner werden will. Sogar im Fasching
bin ich immer als Gärtner gegangen.“ Seine
Kindheit war aber nicht immer leicht.
Bertram ist von Geburt an schwerhörig
und beinahe hätte ihn das seinen Traumberuf
gekostet: „Meine drei Geschwister
sind ins Gymnasium gegangen. Mich
wollte man damals in die Sonderschule
stecken, aber der Vater war Schulinspektor
und hat dafür gesorgt, dass ich die
Hauptschule besuchen kann.“ Als er
nach der Lehre auch die Meisterprüfung
ablegte, habe der Vater vor Freude geweint.
Heute ist Bertram Partieführer einer
der 13 Trupps des Stadtgartenamtes.
Um Innsbruck erblühen zu lassen wird
das insgesamt rund hundertköpfige Team
zu Saisonbeginn, also im Frühling, um
zusätzliche 27 Aushilfen verstärkt. Der
Jahresablauf ist für die GärtnerInnen
immer derselbe: Zuerst werden die Beete
vom Reisig befreit, das die bereits im
Herbst gepflanzten Blumenzwiebel vor
dem Erfrieren und unachtsamen FußgängerInnen
schützt. Die ersten Frühlingsboten
sind dann zigtausende Violen,
die heuer auf Grund des langen Winters
noch immer in den amtseigenen Glashäusern
warten. Sie werden nach dem
Verblühen von den rund 75.000 langstieligen
Zwiebelpflanzen überwachsen,
die bereits in den Beeten überwinterten.
Tulpen, Hyazinthen und Narzissen entfalten
sich, bis schließlich auch sie –
gegen Mitte Mai – den so genannten „Sommerblumen“
weichen. Es sind die gängigen
und robusten Sorten, die in Innsbrucks
Grünflächen zum Einsatz kommen.
Wie populär Tagetes, Begonien und
Co. sind zeigt sich nicht zuletzt am
„Schwund“, den Bertram auch in seinen
Beeten alljährlich zu verzeichnen hat.
„Vor allem im Frühjahr kommt es vor,
dass Blumen oder Kübelpflanzen fehlen“,
weiß auch der Abteilungsleiter Thomas
Klingler. Deshalb habe man in den Glashäusern
immer einige hundert Blumen
in Reserve. Zudem setze man die Beete
sehr eng, um etwaige Lücken besser kaschieren
zu können. „Nur bei den Buxbäumen
ist das ärgerlich, die ziehen wir
nämlich selber“, bemerkt Klingler hilflos.
Hausgemacht ist beim Stadtgartenamt
einiges: Neben Blumen und Topfpflanzen,
die in den großen Glashäusern
gedeihen, finden sich im hinteren Teil
des Geländes in der Trientlgasse auch ein
paar kleinere Bäume. Sie dienen eigentlich
nur dem Übungszweck, denn der
Großteil an Baumbeständen wird heute
zugekauft. „Die sind mittlerweile so billig,
da lohnt sich eine eigene Baumschule
gar nicht mehr“, erläutert Bertram. Um
den Lehrlingen – das Stadtgartenamt ist
ein Ausbildungsbetrieb – dennoch profunde
Kenntnisse in allen Bereichen des
grünen Handwerks zu vermitteln, werden
diese Übungsbäume noch eigenhändig
versetzt und aufgezogen. „Damit sie
sehen, wie’s geht“, sagt Bertram, der
schon fast 30 Jahre im Dienste der Stadt
gärtnert. Seit damals habe sich viel verändert,
die zu bestellenden Grünflächen hätten
sich zumindest verdreifacht, schätzt
er. Die Arbeit ist „stressiger“ geworden,
aber: „Mit den Lehrlingen kann man sich
noch die Zeit nehmen und sich den Pflanzen
zuwenden.“ Er wolle seine Begeisterung
für diesen Beruf auch den Jungen
weitervermitteln. Deshalb lässt er
als Chef seine Truppe weitgehend selbstständig
arbeiten: „So sind alle zufriedener.
Ich finde, ein jeder sollte sich beim Arbeiten
entfalten können.“ Tatsächlich hat
man den Eindruck, dass Bertram nicht
bloß über seinen Job spricht, sondern
von seiner Passion. Der Mann mit dem
grünen Daumen ist aber vielseitig und
so trägt er neben diversem Gartenwerkzeug
auch immer Papier und Bleistift
bei sich, denn: „Mein zweites Hobby ist
das Schreiben.“ Wann immer ihn die
Muse küsst, holt Bertram seinen Zettel
aus der Tasche und notiert sich Verse.
Er habe schon genug Material für mindestens
ein Buch zusammen. Bekannte
hätten sogar schon versucht, ihn zu
überreden, seine Gedichte zu veröffentlichen
– er zögert noch ein bisschen, will
es aber irgendwann in Angriff nehmen.
Und so macht sich Bertram, ganz in der
Manier eines Philosophen, so seine Gedanken
zum Lauf der Dinge während er
harkt und jätet. „Zum Beispiel die Politik“,
sagt er, „damit verhält es sich wie
mit den Bäumen und den Raben. Jeder
Baum hat nämlich zwei Wipfel, die
miteinander konkurrieren und um die
Wette wachsen. Die Raben setzen sich
immer auf den höchsten der beiden und
versuchen sich gegenseitig runterzudrängen,
auch wenn es nur ein kleiner
Stängel ist, der sowieso umknickt.“
Der gärtnernde Dichter lächelt und
wendet sich wieder der Arbeit zu. Mit
geschultem Auge prüft er die ersten
zarten Triebe der großen Lorbeerbäume,
die in einem der Glashäuser zu einem
wahren Dschungel in sattem Grün gediehen
sind. Die großen Kübelpflanzen
werden den Sommer über die Innenstadt
und einige Gastgärten verschönern. Alles
wäre bereit, nur eines fehlt noch, der
Frühling. Doch Bertram übt sich in
Geduld. Er weiß genau, dass selbst die
beste Planung und die gründlichste Vorbereitung
in dieser Branche hinfällig
wird, wenn das Wetter nicht mitspielt.
Eines ist aber sicher, der Kreis wird sich
auch in diesem Herbst wieder schließen.
Wenn Mitte Oktober die Blumenzwiebel
für das nächste Frühjahr gesetzt werden,
dann beginnt wieder die ruhigere
Zeit. Und genau diesen natürlichen Zyklus
schätzt Bertram an seinem Beruf:
„In den Pflanzen steckt mehr. Sie sind
nicht nur ein Produkt, sondern jede für
sich ein Lebewesen.“Eigentlich wäre er jetzt draußen,
im Einsatz. Denn in den Glashäusern
des Stadtgartenamtes
warten schon 22.000 Violen darauf,
Beete, Verkehrsinseln und Parkanlagen
erblühen zu lassen. Doch die langanhaltende
Kälte hat heuer sogar Bertrams
Zeitplan etwas durcheinander
gebracht: „Solange der Boden gefroren
ist, können wir gar nichts machen.“ Mit
„gar nichts“ untertreibt er ein wenig.
Denn die beamteten GärtnerInnen nutzen
die kalte Jahreszeit: für Baumschnittarbeiten.
Über 30.000 Bäume stehen im
Innsbrucker Stadtgebiet und wollen gepflegt
werden. Es gilt, sie auf Kernfäule
zu prüfen und loses Geäst muss entfernt
werden. Lustwandelnden soll ein Schicksal
wie das des Ödön von Horváth erspart
bleiben. Zudem erledigen Bertram
und seine KollegInnen auf Bestellung
auch den Beschnitt privater Obstbäume.
„Da ist die Tendenz aber rückläufig“, erklärt
Bertram, „heuer haben wir nur mehr
40 Privatgärten gehabt. Früher waren
das noch 80 bis 90.“ Überhaupt sind die
Bäume ein Thema für sich, vor allem
wenn es darum geht, sie zu entfernen.
„Die Bäume sind zuerst da gewesen“,
meint der Gärtnermeister. Im Laufe der
Zeit sei ihm aber aufgefallen, dass die Natur
immer mehr aus dem Stadtkern verdrängt
werde. Etwa am Adolf Pichler
Platz: „So schöne Bäume wie früher wird’s
dort nie mehr geben. Aber andererseits
waren die schon fast alle faul.“ Man
müsse schließlich bedenken, kommt die
Rede wieder auf Horváth, was passieren
könne, wenn ein morscher Ast herunterbricht.
Ein ähnliches Problem beschäftigt
ihn derzeit in der Europaallee, wo einer
der alten Bäume fault und eigentlich abgeholzt
werden müsste: „Da ist ja schon
wegen der neuen Bahn so ein Theater
und wenn wir jetzt noch einen Baum umschneiden,
gibt das ein Mordstheater.“
Sind es im Winter die großen, so beschäftigen
Bertram ab Mitte März die
kleinen Gewächse – Blumen. Eine Blume
war es auch, die ihn zum Gärtner werden
ließ: „Als ich vier Jahre alt war, hat
meine Mutter einen Sonnenblumenkern
eingesetzt und er trieb aus. Das hat
mich fasziniert, da wusste ich, dass ich
Gärtner werden will. Sogar im Fasching
bin ich immer als Gärtner gegangen.“ Seine
Kindheit war aber nicht immer leicht.
Bertram ist von Geburt an schwerhörig
und beinahe hätte ihn das seinen Traumberuf
gekostet: „Meine drei Geschwister
sind ins Gymnasium gegangen. Mich
wollte man damals in die Sonderschule
stecken, aber der Vater war Schulinspektor
und hat dafür gesorgt, dass ich die
Hauptschule besuchen kann.“ Als er
nach der Lehre auch die Meisterprüfung
ablegte, habe der Vater vor Freude geweint.
Heute ist Bertram Partieführer einer
der 13 Trupps des Stadtgartenamtes.
Um Innsbruck erblühen zu lassen wird
das insgesamt rund hundertköpfige Team
zu Saisonbeginn, also im Frühling, um
zusätzliche 27 Aushilfen verstärkt. Der
Jahresablauf ist für die GärtnerInnen
immer derselbe: Zuerst werden die Beete
vom Reisig befreit, das die bereits im
Herbst gepflanzten Blumenzwiebel vor
dem Erfrieren und unachtsamen FußgängerInnen
schützt. Die ersten Frühlingsboten
sind dann zigtausende Violen,
die heuer auf Grund des langen Winters
noch immer in den amtseigenen Glashäusern
warten. Sie werden nach dem
Verblühen von den rund 75.000 langstieligen
Zwiebelpflanzen überwachsen,
die bereits in den Beeten überwinterten.
Tulpen, Hyazinthen und Narzissen entfalten
sich, bis schließlich auch sie –
gegen Mitte Mai – den so genannten „Sommerblumen“
weichen. Es sind die gängigen
und robusten Sorten, die in Innsbrucks
Grünflächen zum Einsatz kommen.
Wie populär Tagetes, Begonien und
Co. sind zeigt sich nicht zuletzt am
„Schwund“, den Bertram auch in seinen
Beeten alljährlich zu verzeichnen hat.
„Vor allem im Frühjahr kommt es vor,
dass Blumen oder Kübelpflanzen fehlen“,
weiß auch der Abteilungsleiter Thomas
Klingler. Deshalb habe man in den Glashäusern
immer einige hundert Blumen
in Reserve. Zudem setze man die Beete
sehr eng, um etwaige Lücken besser kaschieren
zu können. „Nur bei den Buxbäumen
ist das ärgerlich, die ziehen wir
nämlich selber“, bemerkt Klingler hilflos.
Hausgemacht ist beim Stadtgartenamt
einiges: Neben Blumen und Topfpflanzen,
die in den großen Glashäusern
gedeihen, finden sich im hinteren Teil
des Geländes in der Trientlgasse auch ein
paar kleinere Bäume. Sie dienen eigentlich
nur dem Übungszweck, denn der
Großteil an Baumbeständen wird heute
zugekauft. „Die sind mittlerweile so billig,
da lohnt sich eine eigene Baumschule
gar nicht mehr“, erläutert Bertram. Um
den Lehrlingen – das Stadtgartenamt ist
ein Ausbildungsbetrieb – dennoch profunde
Kenntnisse in allen Bereichen des
grünen Handwerks zu vermitteln, werden
diese Übungsbäume noch eigenhändig
versetzt und aufgezogen. „Damit sie
sehen, wie’s geht“, sagt Bertram, der
schon fast 30 Jahre im Dienste der Stadt
gärtnert. Seit damals habe sich viel verändert,
die zu bestellenden Grünflächen hätten
sich zumindest verdreifacht, schätzt
er. Die Arbeit ist „stressiger“ geworden,
aber: „Mit den Lehrlingen kann man sich
noch die Zeit nehmen und sich den Pflanzen
zuwenden.“ Er wolle seine Begeisterung
für diesen Beruf auch den Jungen
weitervermitteln. Deshalb lässt er
als Chef seine Truppe weitgehend selbstständig
arbeiten: „So sind alle zufriedener.
Ich finde, ein jeder sollte sich beim Arbeiten
entfalten können.“ Tatsächlich hat
man den Eindruck, dass Bertram nicht
bloß über seinen Job spricht, sondern
von seiner Passion. Der Mann mit dem
grünen Daumen ist aber vielseitig und
so trägt er neben diversem Gartenwerkzeug
auch immer Papier und Bleistift
bei sich, denn: „Mein zweites Hobby ist
das Schreiben.“ Wann immer ihn die
Muse küsst, holt Bertram seinen Zettel
aus der Tasche und notiert sich Verse.
Er habe schon genug Material für mindestens
ein Buch zusammen. Bekannte
hätten sogar schon versucht, ihn zu
überreden, seine Gedichte zu veröffentlichen
– er zögert noch ein bisschen, will
es aber irgendwann in Angriff nehmen.
Und so macht sich Bertram, ganz in der
Manier eines Philosophen, so seine Gedanken
zum Lauf der Dinge während er
harkt und jätet. „Zum Beispiel die Politik“,
sagt er, „damit verhält es sich wie
mit den Bäumen und den Raben. Jeder
Baum hat nämlich zwei Wipfel, die
miteinander konkurrieren und um die
Wette wachsen. Die Raben setzen sich
immer auf den höchsten der beiden und
versuchen sich gegenseitig runterzudrängen,
auch wenn es nur ein kleiner
Stängel ist, der sowieso umknickt.“
Der gärtnernde Dichter lächelt und
wendet sich wieder der Arbeit zu. Mit
geschultem Auge prüft er die ersten
zarten Triebe der großen Lorbeerbäume,
die in einem der Glashäuser zu einem
wahren Dschungel in sattem Grün gediehen
sind. Die großen Kübelpflanzen
werden den Sommer über die Innenstadt
und einige Gastgärten verschönern. Alles
wäre bereit, nur eines fehlt noch, der
Frühling. Doch Bertram übt sich in
Geduld. Er weiß genau, dass selbst die
beste Planung und die gründlichste Vorbereitung
in dieser Branche hinfällig
wird, wenn das Wetter nicht mitspielt.
Eines ist aber sicher, der Kreis wird sich
auch in diesem Herbst wieder schließen.
Wenn Mitte Oktober die Blumenzwiebel
für das nächste Frühjahr gesetzt werden,
dann beginnt wieder die ruhigere
Zeit. Und genau diesen natürlichen Zyklus
schätzt Bertram an seinem Beruf:
„In den Pflanzen steckt mehr. Sie sind
nicht nur ein Produkt, sondern jede für
sich ein Lebewesen.“